Hier findest Du alles rund um Sci Fi Filme. In mehreren Kategorien unterteilt, widmen wir uns ausführlich jedem Winkel des futuristischen Films. Du willst wissen, wie sich das Genre Science Fiction entwickelt hat? Du möchtest die besten Sci Fi Filme des letzten Jahrzehnts entdecken? Oder ist dir nicht klar, wo der Unterschied zwischen Utopie und Dystopie liegt? Wir haben die Antworten dafür parat!











Science Fiction Filme sind aus der Welt des Kinos nicht wegzudenken. Seit Jahrzehnten schon versetzen uns Filmemacher in Erstaunen, zeigen uns fremde Welten und Zivilisationen, die unsere Fantasie anregen. Sci Fi und Film – das passt zusammen wie Harrison Ford und Star Wars oder Leonard Nimoy und Star Trek. Wie aber begann dieses Genre? Wer prägte es? Welche Filme überdauern die Zeit? Weiter unten liefern wir erste Antworten. Viel Spaß!

Science Fiction – Definition

Was ist Science Fiction? Die Erklärung liegt schon im Namen, denn in der Science Fiction setzen sich Autoren und Regisseure mit fiktionaler Technologie sowie wissenschaftlichen Errungenschaften auseinander, die aus heutiger Sicht noch unerreichbar sind. Häufig wird der Held/die Heldin der Geschichte in eine alternative Gesellschaft weit in der Zukunft, oder zumindest räumlich weit von unserer Erde entfernt, versetzt. Oftmals nehmen die Filmemacher anschließend Bezug auf aktuell existierende Technologie, entwickeln sie aber weiter. Zum ersten Mal kam der Begriff Science Fiction in einem Werk des britischen Dichters William Wilson im Jahre 1851 auf. Erst in den 1930ern konnte sich der Term allerdings unter Fans und Autoren für diese Art der Literatur durchsetzen. Seinen Ursprung fand Science Fiction also im Zeitalter der industriellen Revolution, als der Mensch mithilfe der Technik die Welt erschloss und in neue Höhen aufstieg. Gleichzeitig entstand aber auch eine Wissenschafts- und Technikangst, die das Untergenre der Dystopie ermöglichte. Man denke nur an George Orwells Klassiker „1984“. Es vereinen sich viele Strömungen unter dem Begriff Sci Fi, weshalb man sich bis heute nicht sicher ist, ob Science Fiction ein Genre oder eine Gattung ist. Kann ein Sci Fi Film anhand eines festen Bestandes von inhaltlichen, strukturellen und formalen Elementen ausgemacht werden? Oder ist Sci Fi nicht eher eine grundlegende Ebene, die die Merkmale einer fiktionalen Welt beschreibt?

Die Science in der Fiction – Wissenschaft und Sci Fi Filme

Roboter aus Science FictionAls Science Fiction noch eine Nische darstellte, waren die Autoren bemüht um wissenschaftliche Überprüfbarkeit und Erklärungen ihrer Thesen und Technologien. Inzwischen hat sich diese scharfe Abgrenzung allerdings aufgeweicht. Zwar versuchen Filmemacher immer noch zu erklären, wie die von ihnen dargestellte Technik funktioniert – mehr als eine bloße Behauptung ist es meist aber nicht. Viele Science Fiction Filme haben deshalb nur noch den Anschein wissenschaftlicher Plausibilität, legen darauf jedoch nicht ihr Augenmerk. Deshalb unterscheidet man oftmals zwischen Hard Science-Fiction und Soft Science-Fiction, wobei Erstere ein hohes Maß an wissenschaftlicher Genauigkeit beinhaltet, während letzteres sich eher im Bereich der Philosophie, Psychologie und Politik austobt. Technologische Errungenschaften spielen da eher eine Nebenrolle.

Science Fiction Filme – der Anfang

Nachdem die Literatur den Anfang machte, zog der Film nach. Schon 1910 drehte Georges Méliès mit „Die Reise zum Mond“ einen Klassiker des Sci Fi Films. Auch auf deutscher Seite wurde mit „Der Tunnel“ von William Wauer 1915 eifrig an Science Fiction Werken gearbeitet. Unter anderem entstanden Otto Ripperts 400-Minuten Epos „Homunculus“ und Fritz Langs berühmtestes Werk „Metropolis“, das auch heute noch einen Meilenstein des Sci Fi Kinos darstellt. Nach dem Krieg sorgten vor allem die Amerikaner für den Fortbestand des Science Fiction Films. „Kampf der Welten“, „Alarm im Weltall“ und „Metaluna 4 antwortet nicht“ machten insbesondere die 50er Jahre zu dem Sci Fi Jahrzehnt schlechthin. Immer wieder beschäftigten sich die Filmemacher mit aktuellen Problemen wie Arbeitslosigkeit, Gesundheit oder Geldsorgen als erzählerischen Unterbau. Das hat sich über die Jahrzehnte bis heute nicht großartig geändert, obwohl sich gerade seit den 80ern mit „Star Wars“, „Star Trek“ oder „Zurück in die Zukunft“ das Genre Richtung Sequel-Produktion und kommerzieller Unterhaltung verschob.

Science Fiction Film – Merkmale und Motive

  • Die Angst vor dem Fremden und Unbekannten
  • Wissenschaftlicher Fortschritt, der außer Kontrolle gerät
  • Menschliche Psyche
  • Kontakt mit Außerirdischen
  • Zeitreise
  • Paranoia & Überwachung
  • Schutzbedürftigkeit der Bürger
  • Angst vor der Zukunft
  • Einwirkung von Politik und Militär
  • Menschliche Neugier

Was ist Fantasy und was Science Fiction?

Terminator aus TerminatorSo einfach wie auf den ersten Blick ist die Abgrenzung beider Begriffe nicht. Weißt ein Werk keinerlei Bezug zu wissenschaftlichen Überlegungen auf, ist es eher der Fantasy zuzuordnen. Oft werden Elemente beider Genres gemischt oder Technologien sind so weit fortgeschritten, dass sie sich von Magie gar nicht mehr unterscheiden lassen. Es scheint mit heutigen Mitteln unmöglich Technologien wie Lichtgeschwindigkeit oder Zeitreise zu erklären, bestenfalls lässt sich darüber spekulieren. Dementsprechend nahe liegt der Vergleich zum Märchen, den insbesondere „Star Wars“ gerne bemüht. Zwar nutzen die Figuren dort fortschrittliche Technik, allerdings behilft sich George Lucas typischer Märchenelemente in seiner Erzählstruktur. Der Sci Fi Autor Arthur C. Clarke formulierte es sehr treffend, als er sagte „[…]dass in der Science-Fiction versucht wird, wissenschaftliche Erklärungen zu liefern, während in der Fantasy die entsprechenden Elemente (Zauberstäbe in Harry Potter) ohne Erklärungen nur einfach hingenommen werden müssen.“

Die Science Fiction Filme von heute

Mit der Erfindung des Internets und seinen Möglichkeiten der Vernetzung sowie modernsten Computertechniken hält die künstliche Intelligenz vermehrt Einzug in die Science Fiction. Filme wie „Her“, „Moon“ oder „Ex Machina“ nehmen Bezug auf aktuelle Entwicklungen der Gesellschaft und geben einen Eindruck, wie die Zukunft aussehen könnte. Hier treten Thematiken wie die Verbindung mit künstlichen neuronalen Netzen oder das Erweitern menschlicher Fähigkeiten, digitale Überwachung und Transhumanismus zu Tage.