„Resident Evil 6“ – Lieber ein Ende mit Schrecken…

Mila Jovovich in Resident Evil 6
© Constantin Film

2002 nahm die „Resident Evil“ Filmserie ihren Anfang. Angelehnt an die erfolgreiche Spiele waren die Grundthematiken schnell klar: Zombies, die böse Umbrella Corporation und ihre Biowaffen. Das ganze wurde in eine Mischung aus Action und Horror gesetzt und überzeugte in Teil Eins grundsätzlich. Jetzt sind wir 2017 bei Teil sechs angelangt und wollen hoffen, dass „Resident Evil – The Final Chapter“ auch das Ende der Reihe markiert.

Die Welt ist immer noch nicht gerettet worden. Alice, ihrer Kräfte beraubt irrt durch das zerstörte Washington (wir erinnern uns vage an Teil fünf). Inmitten dieser tristen Ruinenlandschaft findet sie neben Zombies und Biowaffen auch etwas Anderes: Hoffnung. Anscheinend gibt es doch noch einen Weg die verbliebenen Menschen zu retten, aber natürlich bleiben ihr dafür nur 48 Stunden Zeit. Ihr Weg führt sie schließlich nach Raccoon City, die Stadt in der das Übel (also die Zombieepidemie und die Filmreihe) ihren Anfang nahmen. Die Geschichte wurde dabei noch ein bisschen absurder und vor allem in den 10 Minuten noch einmal grundlegend verändert. Aber die Handlung steht ohnehin nicht wirklich im Vordergrund Wir beobachten nun also wie Alice, gespielt von Mila Jovovich, diesem Plotdevice hinterherjagt und dabei jede Menge Zombies/Menschen/Biowaffen umbringt.

Optisch hat sich dabei im Vergleich zu den vorigen Teilen nichts verändert. Solide Spezialeffekte und eine Vielzahl an Filtern bestimmen das Bild. Die Schauspieler sind okay, aber der Film schafft es nicht Sympathien oder Antipathien aufzubauen. Alle, bis auf Alice vielleicht, sind dem Zuschauer herzlich egal.

Resident Evil The Final Chapter Cast
© Constantin Film

Fazit – …Als ein Schrecken ohne Ende.

Das ist das große Problem des letzten Teils. Die spannenden Ideen, die neue Schauwerte bieten könnten, werden nicht überzeugend umgesetzt oder derart dämlich in die Handlung eingebaut, das sie ihre volle Kraft nicht entfalten können. „Resident Evil – The Final Chapter“ ist natürlich ein Pflichttermin für Fans der Filmreihe und auch wenn man mal Lust auf Actiontrash hat, kann man mal einen Blick riskieren. Ansonsten freuen wir uns jetzt auf das passende Ende einer Filmreihe und hoffen, dass sich Mila Jovovich anderen Rollen zuwenden wird.

Resident Evil Kinoposter
© Constantin Film

BEWERTUNG: 3.5/10

Titel: Resident Evil – The Final Chapter
FSK: ab 16 freigegeben
Laufzeit: 106 Minuten
Erscheinungsjahr: 2017
Regisseur:  Paul W.S. Anderson
Autor: Paul W.S. Anderson
Darsteller: Mila Jovovich, Ruby Rose, Iain Glen, Ali Larter, Shawn Roberts
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2 Kommentare

  1. Die Alice-Filmreihe (wie ich sie immer liebevoll nenne) hatte nie besonders inhaltvolle Geschichten zu erzählen. Ist mir hier aber egal, hier zählt einfach nur der rein unterhaltende Spaßfaktor (und natürlich Milla Jovovich *räusper*). 😉

  2. War bei mir eigentlich auch immer so, dieses Mal war es halt wirklich noch unsinniger. Spaß hattte ich dennoch, wenn man es nunmal als Trash-film sieht. Und Mila Jovovich sieht doch jeder gern auf der Leinwand

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