„Puls“ – Kampf der Generation Smartphone

Puls mit Samuel L. Jackson
© Concorde

Stephen King. Im Bereich der Horrorliteratur steht er für erstklassige Unterhaltung und eine Frequenz an Neuveröffentlichungen die seinesgleichen sucht. Im Filmbereich erzeugen die Adaptionen jedoch oftmals gemischte Gefühle. In „Puls“ schlagen sich nun John Cusack  (Reclaim) und Samuel L Jackson (The Hateful8) durch die moderne Apokalypse. Die beiden gehören zu den wenigen Menschen die nicht vom Puls erfasst wurden, der per Telefonnetz Menschen in aggressive, hirnlose Drohnen verwandelte. Cusacks Charakter ist nun auf dem Weg zu seiner Ex-Frau und seinem Sohn und trifft dabei auf andere Überlebenden und eine Figur, die man den „König des Internets“ nennt. Macht die Grundidee vielleicht durchaus neugierig ist die Handlung selbst leider recht langweilig und vorhersehbar. Den Effekten sieht man das niedrige Budget durchaus an, warum man dennoch gerade zu Beginn auf plakative Schauwerte setzt bleibt mir deshalb schleierhaft. Trotzdem sind visuell interessante Ideen umgesetzt worden, die die Spannung unterstützten. Auch die Hauptdarsteller bleiben hinter ihren Möglichkeiten, leisten dabei aber immer noch gute Arbeit.

John Cusack in Puls
© Concorde

Fazit

Puls reiht sich damit in die vielen mittelmäßigen King-Verfilmungen ein. Die Geschichte besitzt einen spannenden Aufhänger, wird dann aber leider klassischer Zombiehorror. Damit kann der Film zwar leider nicht sein volles Potenzial entfalten, Genrefans sollten aber trotzdem einen Blick wagen.

puls-cover
© Concorde

BEWERTUNG: 5.0/10

Titel: Puls

FSK: ab 16 Jahren freigegeben
Laufzeit: 98 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016
Autor: Stephen King, Adam Alleca

Regisseur: Tod Williams
Darsteller: Samuel L. Jackson, John Cusack, Isabelle Fuhrman, Stacy Keach
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